aurelie's
Liber Canticorum
 
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Neuigkeiten:  "Versengold im Liber Canticorum" 29.12.2009
 
Letzte Änderungen Lieder:
09.03.2010:Weide im Wind    (1510)
04.02.2010:Wout mit den Wölfen    (1246)
31.12.2009:Leis a Lurighan    (761)
29.12.2009:Ihr so nah    (935)
29.12.2009:Von Adel seyn    (809)
29.12.2009:Oh Adelsmann    (863)
29.12.2009:Eynerley    (1359)
29.12.2009:Hulde dem König    (676)
29.12.2009:Grau sind die Schwingen    (757)
29.12.2009:Nebel über den Auen    (771)
 
Letzte Änderungen mp3s:
04.02.2010:Wout mit den Wölfen  .mp3 / (285)(6.1 MB / 4:26)
13.01.2010:Nachtmahr  .mp3 / (289)(4.48 MB / 2:50)
03.10.2009:Hinter dem Tod  .mp3 / (480)(8.67 MB / 4:44)
03.10.2009:Spinnerin Nachtlied, Der  .mp3 / (428)(4.91 MB / 2:41)
04.06.2009:Lieder und Tänze des Todes III - Ständchen  .mp3 / (321)(5.42 MB / 2:57)
04.06.2009:Lieder und Tänze des Todes IV - Der Feldherr  .mp3 / (375)(5.87 MB / 3:12)
04.06.2009:Lieder und Tänze des Todes II - Wiegenlied  .mp3 / (381)(6.59 MB / 3:36)
29.03.2009:Hexenkreis  .mp3 / (877)(7.45 MB / 4:04)
28.03.2009:Hurray  .mp3 / (499)(7.25 MB / 4:31)
07.03.2009:Kriegesfeuer  .mp3 / (835)(6.47 MB / 3:32)
 
Letzte Anmerkungen:
30.08.2010:Ethik der Füsse
von: Rabea
14.08.2010:Hester Jonas
von: Dzruccyo
13.08.2010:Flackerndes Feuer
von: Paulinalove
03.08.2010:Unter den Toren
von: FJ
21.07.2010:Kleiner Troll
von: Namenloser Besucher
15.07.2010:Ihr so nah
von: aurelie
25.06.2010:Ihr so nah
von: Bellaria
24.06.2010:Flackerndes Feuer
von: oase massagestudio tantra
23.06.2010:Weide im Wind
von: aurelie
22.06.2010:Weide im Wind
von: stjarnahiti
 
Lieder gesamt: 190 
Noten gesamt: 138 
mp3s gesamt: 135 
 
Zu den Statistiken
 
 

Oh Adelsmann
Text und Melodie: Versengold
Autoren-Homepage: http://www.versengold.de
 
Vorspiel: dm A dm A
1.
dm                                                                        A
So seht, der Bauer sät die Saat des nahen Krieges aus
dm                                                                             A
Kein Korn wächst dieses Jahr fürwahr zur Erntezeit daraus
dm                         G                 A                dm
Die Ernte wird gar andrer Arten eingeholt zu dieser Zeit
dm                                                       G                      A
Statt golden Weizen steht ein Feld, ein Schlachtenfeld bereit

dm                                                                                    A
Und seht die Mühle, stark im Wind, dreht fleißig Rund um Rund
dm                                                                       A
Sie gibt mit ihrem steten Knarren schwere Arbeit kund
dm                          G                      A                    dm
Der Müller will die große Schuld an seinen Herren zahlen
dm                                                 G               A        dm
Doch wird statt feiner Feldesgaben lang schon Streit gemahlen

Refrain:
                C             [C]                     A                    dm
Oh Adelsmann, [bedenke doch], wer dir einst all die Steine haute
                      F                      A                dm
Wer dir deine Mauern baute, dieser Feste dich umhüllt
                C             [C]                     A                  dm
Oh Adelsmann, [bedenke doch], wer dir tagein das Mahle macht
                                     F                        A                   dm
Wer dir das Bett wärmt jede Nacht, den Becher dir mit Weine füllt
                C                 [C]                          A                        dm
Oh Adelsmann, [welch Narr du bist], wenn du glaubst, deine Hand sie hält
                           F                     A                   dm
Die Zügel dieser großen und von Not geplagten Welt
                 F                        A                          dm     A           dm
Oh Adelsmann, ein Narr du bist, wenn du des Volkes Macht vergisst

2.
So seht und hört den Schmiedeklang, der dröhnt nun Tag und Nacht
Der Schmied, er hat gar wochenlang sich um den Schlaf gebracht
Doch in der Esse nicht nur Erz, nein, auch sein Zorn dort siedet
Nebst Schwertern hat er gut versteckt auch Ränke dort geschmiedet

Und seht, die dralle Weberin ist fleißiger denn je
Sie dreht das Rad sodenn geschwind und ohne Klag und Weh
Auch wenn seit langer Weile schon das Blut ihr von den Fingern rinnt
Sie voll Inbrunst und Genuss die Fäden der Intrige spinnt

3.
So seht, die Knechtschaft eifert hart, um Hohen zu gefallen
Die merken eitel nicht mal mehr, was herrscht in ihren Hallen
Was vor sich geht, wenn kleine Meuten flüsternd über Plänen brüten
Und ganz unverhohlen so manch dunkles Wissen hüten

Und seht, die Mägde streiten sich wer sich heut zum Herren legt
Und keiner weiß, daß jede hier ein Messer unter'm Kleide trägt
Auch in der Küche hinterm Salz ist gut manch andres Kraut versteckt
Kein Adelsmann sollt wundern sich, wenn bald das Mahle bitter schmeckt



Download des Textes

  



Zuletzt geändert: 29.12.2009


Anmerkungen



Onreyn (18.01.2010, 15:32):
"habt ihr auch noch die Noten zu "Oh Adelsmann"?
weil mit den Akkorden kann ich auf der Drehleier nicht so viel anfangen^^"



aurelie (18.01.2010, 16:24):
"Noch nicht, aber sie werden kommen... ;) Es werden aber die Gesangsnoten sein..."




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