Vorspiel: am G am G am (3x)
1.
am G am G am
Wo sich einst Blumenpracht verstreute und liebliches Summen die Herzen erfreute
G am G am G am G am
Wird bald ein Distelwald sich wiegen, begleitet vom Surren der lästigen Fliegen
am G am G am
Wo Vögel einst den Tag besungen und machtvolle Spiele der Elfen erklungen
G am G am G am G am
Das Leben einst seinen Glanz darbot, beschreien bald Raben den gottlosen Tod
am G C G
Es krächzen die Krähen und fordern Tribut
am G am G
Verlangen nach Opfern für Ehre und Mut
am G C G
Verlangen nach Opfern für rasende Wut
am G am
Verlangen der Toten Fleisch und Blut
C D am
Umwabert die Schäfte der eichenen Speere
C D am
Bedeckt das vor Schrecken erstarrte Gesicht
C D am
Legt sanft seinen Schleier auf blutige Meere
C D am
Verleugnet die Untat mit fließender Schicht
C D am
Beschwor'n und besungen von uralten Frauen
C D am
Mit uralten Weisen aus Buchen gehauen
C D am
Verhüllt' es der Nebel
C D am
Der Nebel über den Auen
2.
Wo sich einst klare Bäche wanden, in klaren Seen ihr Heil verbanden
Wird nun die Erde mit Blut verseucht und Fruchtbarkeit und Heil entfleucht
Wo Winde einst nur flüsternd wehten und Seelen mild um Frieden flehten
Das Leben einst seinen Glanz darbot, erzwingt sich Seelensturm bald Tod
Es lechzen die Wölfe und fordern Tribut
Verlangen nach Opfern für Ehre und Mut
Verlangen nach Opfern für rasende Wut
Verlangen der Toten Fleisch und Blut
Umwabert die Schäfte...
Zwischenspiel
Umwabert die Schäfte...
3.
Wo einst steinalte Bäume wachten und Sanftmut über die Lande brachten
Dort nun auch ihre Kraft entweicht und weises Holz ist bald gebleicht
Wo rauschende Blätter manch Rätsel entrückten und gleichsam die Welt ehrfürchtig entzückten
Das Leben einst seinen Glanz darbot, herrscht nun die Stille und der Tod
Es ächzen die Geister und fordern Tribut
Verlangen nach Opfern für Ehre und Mut
Verlangen nach Opfern für rasende Wut
Verlangen der Toten Fleisch und Blut
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