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Dunkel der Himmel, die Nacht bricht herein.
F A
Die Frau steht am Grabe still und allein.
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Träne um Träne für ihn hier geweint…
F A
Nichts, was einst war, ist mehr so wie es scheint.
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Leer ist das Grab, niemals kam er zurück.
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Einzig ein Brief zerstörte ihr Glück.
Doch vor wenigen Tagen am Markt in der Stadt,
sieht sie, was sie längst verlor'n geglaubt hat:
Ein Mann steht im Schatten, doch etwas an ihm
ist so vertraut, zieht sie bald zu ihm hin.
Und in Zügen geliebt, erkennt sein Gesicht,
doch in seinem Blick liegt tödliches Licht…
"Liebster, oh Liebster erkennst du mich nicht?
Ich, deine Frau, bin es, die zu dir spricht"
Doch bleibt sein Blick ohne Wärme und leer.
Was immer er war, nun ist er es nicht mehr.
"Weib geht zurück, wer auch immer du bist!
Ganz gleich, was du siehst, scheint nicht das was es ist."
Sie sinkt auf die Knie und spricht unter Tränen:
"Was kann denn dein Herz nur so halten und lähmen?
Sieh doch den Ring, den am Finger du trägst,
dachte ich doch, dass auf dem Schlachtfeld du lägst!
Und nun bist du hier, so erkenn' wer dich liebt,
wer den Ring dir einst gab und treu dir stets blieb!"
Doch er sieht nur hinab, der Blick unbewegt.
"Was immer du suchst, schon längst nicht mehr lebt.
Vergessen und weit, was immer einst galt.
Lebend im Tod, ein Herz still und kalt!"
So geht er dann fort, sieht nicht einmal zurück.
Nimmt mit sich mit ihre Hoffnung auf Glück.
Dunkel der Himmel, die Nacht bricht herein.
Die Frau steht am Grabe, still und allein.
Träne um Träne sie jede Nacht weint.
Nichts was einst war, ist mehr so wie es scheint.
Leer ist das Grab, niemals kehrt er zurück,
und mit ihm ging auch ihr Hoffen und Glück.
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