am dm
Blühende Frühlingsnacht, dämmernd ins Zimmer,
am E
Wundersam raunet und rauscht...
A B
Hold überglänzt von des Mondenlichts Schimmer
dm E am
Schlaflos die Kranke ihr lauscht.
Heiß lohen fiebrig ihr Augen und Wange,
Heiß Lebensglut sie durchloht;
Doch unterm Fenster, mit schmeichelndem Sange,
bringt ihr sein Ständchen der Tod.
«Hoffnungslos schmachtend, in Kerker und Ketten,
Welkt deine Jugend dahin;
Ich will dein Ritter sein, will dich erretten,
Hab nur dein Bestes im Sinn!
Auf! sieh im Spiegel dein Bild: Deine Wangen
blühen in rosigem Glanz,
Um deine Stirne in nächtigem Prangen
Flicht schwarz Gelock seinen Kranz.
Heiß deiner Augen Blick, brennend, versehrend,
Mehr noch als Mittages Glut;
Heiß deiner Lippen Hauch, Schwül und verzehrend,
Hast mir entzündet das Blut!
Dir auch entflammte mein Singen die Sinne,
Sehntest dir Rettung herbei,
Dass dir die Freiheit ich, mir dich gewinne:
Ganz mir zu eigen nun sei!
Zart ist dein Leib, wie berückt mich sein Beben,
Schließ fest und fester dich ein
in meine Arme, Den Brautkuss dir geben
laß mich ... o Glück, Du bist mein!»
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