am E
Rauch zieht über Aschefelder,
am F am
über Himmel lodert Glut,
dm G
Feuerbrunst zerstört die Wälder
am E am
und das Schlachtfeld ist voll Blut…
Was geschah an diesem Orte,
ward in dieser Nacht getan,
als gesprochen Hasses Worte
in des Zornes kalten Wahn?
Keiner weiß mehr, wie’s begonnen,
warum den Hass sie sich geschwor’n,
warum ihr Blut zu Stein geronnen,
wie des Kampfes Tier gebor’n.
Doch nun lodern Kriegesfeuer,
Klingen fressen sich in Fleisch,
und des Kampfes Ungeheuer
erhebt sein gieriges Gekreisch.
Freunde gegen Freunde ziehen,
die einst teilten einen Traum,
bevor sie Gift und Feuer spien,
warum, erinnern sie sich kaum.
Einer kam, den Streit zu schlichten,
den fand man erhängt im Baum.
Nun hallt nur der Ruf „Vernichten!“
durch den leeren Weltenraum.
Keiner jemals wieder kehrte
zu berichten, was gescheh’n,
wie zum Feind ward der Gefährte,
niemals werden wir’s versteh’n.
Stumm am Rand der Schlacht ich stehe,
war’s doch ich, die dies begann!
Und in Feuersglanz ich sehe,
was ein flüchtig Wort getan…
Rauch zieht über Aschefelder,
über Himmel lodert Glut,
Feuerbrunst zerstört die Wälder
und das Schlachtfeld ist voll Blut…
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