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Das Mondlicht verborgen hinter den Wolken,
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schreit einsam im Wald ein Tier,
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zerreist die Stille mit quälenden Lauten -
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die Dunkelheit ist hier!
Verborgen im Wald der dunkle Künstler
schweigend bereitet den Ort.
Magische Zeichen um schwarze Steine
zieht er, fort und fort.
Die Schale mit Blut, er füllt sie langsam
- trinkt, meine Kinder, trinkt aus! -
Die Dunkelheit, sie hat tausend Augen
und starrt aus dem Kreis heraus.
Seine Robe aus Schatten beginnt zu verschwimmen
und leises Wispern singt.
Dann schaurig, dann gierig, dann lauter, dann qualvoll
der Schatten Lied erklingt
Und hinter den Bäumen, den Büschen, den Steinen
ein mystischer Reigen beginnt.
Die Schatten,. sie tanzen zum Schlag des Meisters
und kalt weht um ihn der Wind.
Sein Lied der Schatten zerreißt die Stille
hallt weit über die Welt
Und der Chor seiner Diener fällt ein in sein Singen,
das fast zärtlich sie bei ihm hält.
Und als der letzte Ton erklingt
erstarrt der Weltenchor.
Und in jedem Dorf, jedem Wald, jedem Ort
kriechen die Schatten hervor.
Ihr Lied legt sich über die Seelen und Herzen
und verdunkelt das Licht zu Pein
und schweigend blicken die Menschen ins Dunkel,
sie können nicht einmal mehr schrei’n,
Und der mir von dieser Mär bericht’
ist Asche seit langer Zeit.
doch hört man das Wispern und Raunen der Schatten
noch in mondlosen Nächten wie heut’….
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