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Aethronnien IV - Narrensang | | Text und Melodie: aurelie | | | am F7/A
hörst du den klang
dsus2 dm
des narren sang
fm
er treibt dich an
am/F am
er webt den bann
gm
in dem du gefangen
D dm
tanz ohne bangen
A A7 A
im trüg’rischen licht!
B dm
- wärmt es dich nicht? -
F
sein reich will er bringen
am
sein lied nun singen
dsus2 dm
so tritt heran
A dm
es beginne sodann
||: dsus2 / dm :||
verhöhnt belacht
bei tag und nacht
erfreuet sei
für alle zeit
am maskentanz
gib hin dich ganz
dem wilden spiel
der schellen viel
begonnen sei
die gaukelei
der bunten narren
die deiner harren
fühl doch wie leicht
es dich beschleicht
des tanzes glück
schau nicht zurück
gib dich nur hin
dem spiel der sinn
steht ihm wohl danach
auf bauer! zum schach
auf das brett der welt
bist du bestellt
opferst dich gern
für deinen herrn
gm
denn es gibt kein entrinnen
cm
von den blutigen zinnen
D7 4/4: gm
der dunklen türme schon
cm D7 dm
wartet er auf dem knochenthron
A dm
marionette so tanz für ihn
E am
an seidenen fäden – gib dich hin
6/8 ||: am/F am :||
fäden spann
zu dunklem bann
schattentanz
mummenschanz
und elfenmacht
in finst’rer nacht
spielten das spiel
der könig fiel
und neu erstand
durch schicksalsband
hoffnung und licht,
doch nicht für dich
das brett ist leer
sieh nur her
kein bauer mehr fällt
in deiner welt
kein tückischer zug
aus list und trug
wird dich mehr retten
aus wahnsinns ketten
ins schattenreich
fällst du gleich.
verlorenes sein
du spielst nun allein
denn es gibt kein entrinnen
von den brennenden zinnen
der dunklen fürme schon
warten schatten auf seelenlohn
marionette nimm den stein
zum narrensang tanz allein
schellenklang
grabessang
verlorener ort
ich bin nun fort
den pfad zurück
mein geschick
liegt nicht mehr hier
als dein getier
und wenn dies land
verzehrt der brand
vom höllenreich
mir ist es gleich
zu hoch war der preis
zu kalt das eis
zu dornig der pfad
und nur ein grab
wartet am end.
am firmament
steht blutiger mond
der mich verschont
kann ich nur flieh’n
den melodien
die bringen nur pein
im narrenrei’n
denn es gibt kein rntrinnen
von dem lockenden minnen
des letzten wahns schon
erkenne ich narrenlohn
will marionette nicht länger sein
fäden durchtrennt nun feuerschein
schatten und licht
die maske bricht
in blut’gem kreis
nur dunkel weiß
von höllenpein.
einsam schrei’n
gedanken auf
im weltenlauf
in winternacht
ward vollbracht
des weges ziel –
E am
aus ist das spiel!
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Zuletzt geändert: 25.01.2009
Anmerkungen |
aurelie (06.03.2006, 00:07): "Unschwer zu erkennen: das Ende des Zyklus ... .
Der Text lag seit zwei Jahren rum und änderte immer mal wieder seinen Zweck ... durch die jüngsten Ereignisse bekam er seine endgültige Form, obgleich noch Rudimente der alten Fassungen darin auftauchen ... .
Noch ein Stichpunkt:
Das "Du" in Strophe 1-3 ist nicht das Selbe wie in Strophe 5+6 ... das erste ist eine Warnung an all jene, welche noch immer diese Gefilde bereisen wollen, das zweite ... eher nicht ... ... ."
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