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Stille dröhnt laut durch die finstere Nacht.
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Kein Tier, keine Seele, nur Traurigkeit lacht.
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dämonischer Ritus in blutigem Schein
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lachende Schemen, verlorenes Sein.
Verdorrte Bäume, vermoderndes Land,
Die Erde gehüllt in ihr Totengewand.
Das Dunkel regiert nun an jenem Ort,
wo Schatten wandeln hin und fort.
Ein Preis nur zu zahlen: das Ende des Seins,
Hoffnung und Leben - nur Masken des Scheins.
Ein Requiem klingt in mondheller Nacht
Ein letzter Tanz noch, dann ist es vollbracht:
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„Frei sei, was einst hier gefangen war!
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Frei sei, was Dunkel und Chaos gebar!
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Frei die Geschöpfe, Zerstörung ihr Ziel!
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Weil Hoffnung in ewige Dunkelheit fiel!“
Bereit ist die Wiege, des Schicksals Pfad,
Verdammnis der Weg, Vernichtung die Tat,
die Täler gefüllt von Blut und Leid,
der Chor entseelter Schreie erklingt alle Zeit.
Dies Requiem hört, Ihr Seelen der Welt,
gefangener Stimmen, allein und gequält,
Der Chor trägt dies Lied durch Nebel und Zeit,
klagend klingt es in Ewigkeit!
Ein Schrei - ungehört - verhallt in der Nacht,
von höhnischer Stille nur einsam bewacht.
Beschienen allein vom blutigen Mond
ist die Stätte, die nun vom Chaos bewohnt.
Ihr Narren, ihr wisst nicht, was Ihr getan,
was Ihr Euch genommen in lichtem Wahn!
Ein Dolchstoss sprach das Urteil der Welt,
an sonnigem Morgen habt Ihr es gefällt!
Aufgebrochen ist nun der Welten Grab.
Das Chaos strömt aus des Dämon’s Stab.
Im Namen des Lichtes habt Ihr hier versagt!
Keine Flamme tilgt die Schuld, die Ihr tragt!
Ihr habt zerstört meines Weges Ziel,
durch Euren Hochmut dies Land endlich fiel!
Fast vollbracht war Seine Rettung aus Dunkel und Pein,
doch Ihr bestimmtet Euer Schicksal allein!
Ein schwaches Licht nur erhellte zu kurz Seinen Wahn,
und war’n zuviel die Dinge, die schon getan!
Nun ist Hoffnung verloren, nur der Weg schien das Ziel
im Netz lichter Träume, das in Dunkelheit fiel.
Und doch gab es den Ausweg, habt Ihr nicht erkannt
Euren Fehler, durch den Ihr zerstörtet dies’ Land?
Habt Ihr nicht gesehen, was doch klar vor Euch lag,
als die Strafe ereilte Euch noch am gleichen Tag?
Und Ihr kehrtet zurück an den Ort Eurer Schmach
sechs Monde später, in Sein Gemach!
Der Schrein Eures Gottes dort zeugt von blindem Hohn,
saht Ihr Euch doch als Herrscher schon?!
Wolltet Ihr Euch nur ansehen, was Ihr getan,
nur umherstolzieren in verblendetem Wahn?
Wie sonst erklärt Ihr, dass die Krieger des Lichts,
nur geredet, gebetet, doch getan? - Nichts!?
Ich hatte das Wissen zu beenden die Schlacht,
doch Ihr schlugt mich fast tot in der ersten Nacht!
Glaubt nicht, dass ich wollte, was dort ist gescheh’n,
ich kam nicht, das Ende zu seh’n!
Und nicht Ihr seid es, die nun dienen dort
Eurer Schöpfung als Frass an verlassenem Ort!
Ihr seid gefloh’n, habt nur gerettet allein
Euch Selbst aus dem höllischen Feuerschein!
Meinen Schmerz zu begreifen, erwarte ich nicht
von den Mördern der Welt im Namen des Lichts!
Meinen Weg zu verstehen erscheint Euch zu schwer,
doch leben und hoffen werdet Ihr nimmermehr!
Hier wandelt Ihr nun durch ein Trümmerfeld,
durch Leichenberge auf dem Antlitz der Welt.
Es gab eine Chance und Ihr habt sie vertan ... .
Brennen sollt Ihr für Euren Wahn!
Nur der Strom Eures Blutes kann tilgen das Leid,
das Ihr werdet erfahren in Ewigkeit!
Nur der Tod bringt Erlösung, denn er allein
ist der Weg aus dem Käfig voll Angst und Pein!
Dies ist mein Fluch, dies ist mein Wort,
dies mein Vermächtnis treibt Euch von hier fort!
Euer Gott sei gnädig Euren Seelen - fürwahr! -
denn Ihr seid verloren - immerdar!
„Frei sei, was einst hier gefangen ward,
frei von Liebe und Glaube und frei von Verrat!
Meine Seele für Seine, hab ich einst geschwor’n,
B dm
Aus der Macht meiner Rache bin ich neu gebor’n!
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